Montag, 24. Oktober 2011

Mail 24.10.2011: Wir sind Weltmeister

… dabei kennen wir immer noch nicht alle Rugby-Regeln J


Nach einem spannenden Kampf gegen Frankreich sind die „All Blacks“ jetzt wieder Weltmeister. Das Wort „Kampf“ kann man hier wörtlich nehmen, denn beim Rugby geht es voll zur Sache. Die Neuseeländer führen vor dem Spiel auch immer den „Haka“ auf. Dieser Kriegstanz der Ureinwohner (Maori) soll den Gegner einschüchtern: http://en.wikipedia.org/wiki/Haka

Der Name „All Blacks“ beruht der Sage nach auf einem Übertragungsfehler: Vor 100 Jahren beschrieb ein englischer Reporter das Spiel der Neuseeländer als „all backs“ – also alles Verteidiger. Heute ist aber die Farbe Schwarz ebenso Kult in Neuseeland wie die All Blacks selbst. Als Flagge sieht man auch fast immer den Silberfarn auf Schwarz statt der offiziellen Commonwealth Neuseeland-Flagge. Sogar Hundertwasser hatte eine Neuseeland-Flagge mit Silberfarn entworfen – natürlich in bunt. Ansonsten hat Hundertwasser – der hier lange lebte – den Neuseeländern eine bunte öffentliche Toilette hinterlassen.

Liebste Grüße in die alte Heimat,

Lothar, Antje, Max, Luisa, Fiona & Julie




Donnerstag, 20. Oktober 2011

Mail 20.10.2011: Max besucht die alte Heimat


Hallo ihr Lieben!

Max kommt nach Deutschland - vom 6.12 bis 24.1 .2012. Wenn ihr ihm etwas mitgeben wollt oder wenn er etwas mitbringen soll , sagt einfach Bescheid.

Wir sind von unserem Kurz-Urlaub in Rotorua zurück. Die ganze Region ist voll von Schwefel-Dämpfen, Geysiren und kochendem Schlamm. Im „Hells-Gate“ haben wir im heissen Schwefelschlamm gesuhlt – Bilder findet ihr in unserem Photoalbum:
https://picasaweb.google.com/108173066733985639005

Zusätzlich zu unserem bisherigen „People mover“ – einem Toyota Previa – haben wir uns jetzt einen siebensitzigen Geländewagen mit Anhängerkupplung gekauft – wir sind also auch für größere Besucher-Anstürme gerüstet: http://www.hyundai.co.nz/new-cars/santa-fe

Es war gar nicht so leicht, einen Wagen mit Sonnendach zu finden – wegen der starken Sonneneinstrahlung steht hier der Sonnenschutz im Vordergrund. Auch Cabrios sind deshalb selten.

Überhaupt sind für mich immer wieder die Unterschiede zu Deutschland interessant. In dieser Hinsicht kann ich noch vieles berichten.

Beim Verhandeln zum Beispiel – Auto, Haus - wird jedes Angebot immer schriftlich mit Unterschrift abgegeben. Der Verkäufer läuft damit immer wieder zum Chef, der seinerseits ein Angebot abgibt.

Auch in Restaurants wird immer nur an der Kasse gezahlt, nicht aber bei der Bedienung. Trinkgelder sind dabei absolut unüblich. Auch gibt es immer kostenlos gekühltes Wasser.

Bei Alkohol gibt es strenge Vorschriften. Auf öffentlichen Plätzen ist der Konsum meist verboten, der Verkauf an Jugendliche stark eingeschränkt. Höherprozentiges (also mit mehr % als Wein und Bier) darf nur in speziellen Liquor-Shops verkauft werden. Restaurants brauchen eine Alkohol-Lizenz. Dies war wohl früher schwierig und die Gäste dürfen daher oft selbst alkoholische Getränke mitbringen – BYO = „bring your own“. Auch in Restaurants mit Alkohol-Ausschank ist das manchmal noch üblich. Die Leute bringen dann ihre Flaschen in speziellen Taschen mit.

Antje und ich trinken gerne den leckeren neuseeländischen Wein. Weinfeste und Weintouren gehören hier zum touristischem Angebot – vielleicht wäre das ja auch etwas für euch.

Zum Wohle - ganz liebe Grüße in die alte Heimat,

Lothar, Antje, Max, Luisa, Fiona & Julie

Mittwoch, 12. Oktober 2011

Mail 12.10.2011: Antje hat jetzt die Zulassung als Ärztin in NZ


Hallo ihr Lieben!

Nach längerem Warten hat Antje jetzt endlich auch hier die Zulassung als Ärztin und kann ab 1. November in der Praxis arbeiten:  http://www.hendersonmedical.co.nz/

Zu diesem freudigen Anlass möchte ich euch auch sonst wieder auf dem Laufenden halten. Die alten Mails findet ihr in unserem Blog:
http://bongartz.blogspot.com/

Oben darin findet ihr auch den Link zu unserem neuen Web-Photoalbum:
https://picasaweb.google.com/108173066733985639005


Max hat die schriftliche Führerscheinprüfung bestanden und und fährt jetzt mit uns sogar auf der Autobahn. Hier gibt es soviele verschiedene Gebrauchtwagen wie wohl sonst nirgendwo auf der Welt. Jedes Alter ist vertreten und auch die exotischsten Autos. Man darf hier nur maximal 100 km/h schnell fahren, aber Spoiler sind sehr beliebt. Dafür sind die Autos immer sauber. Es gibt fast keine Waschanlagen. Ich nehme an, dass das an der sauberen Luft liegt.

Antje weiss jetzt, wo sie all die Dinge bekommt, die in Deutschland selbstverständlich, hier aber Rarität sind. Quark zum Beispiel.

Seit unserem Samoa-Urlaub habe ich mich dem Wassersport verschrieben und mir ein Standup Paddelboard gekauft:  http://www.youtube.com/watch?v=5-7rDavdJGs

Das ist das einfachste Surfen überhaupt und ich mische mich mit dem Board unter all die Windsurfer und Gleitfallschirmsurfer hier in den Buchten. Ich hole einfach das Brett aus der Garage und gehe damit zum Strand. Das wäre sicher auch etwas für euch.

Die Kinder haben gerade Ferien. Christiane aus Luisa‘s alter Klasse im Rodenkirchener Gymnasium, die ihr Auslandsjahr in Neusseland verbringt, ist gerade zu Besuch. Am Freitag fahren wir sie zu ihren Gasteltern in Rotorua. Dort gibt es heisse Quellen und wir werden einen verlängerten Wochenendurlaub verbringen: http://www.thelakehouse.co.nz/

Noch ist hier der Rugby World-Cup. Das Feuerwerk zur Eröffnung konnten wir von unserem Balkon aus sehen. Ein Bild davon findet ihr in unserem Web-Photoalbum.

Max fährt dieses Jahr Weihnachten nach Deutschland; wir anderen werden diesmal das Fest im Hochsommer feiern.



Ganz herzliche Grüße in die alte Heimat,

Lothar und Familie



Auckland Wetter

Webcam an der Bayswater-Marina Surfschule

Dienstag, 4. Oktober 2011

Unser Photo-Album

Mail 16.07.2011: Ferien


Hallo Ihr Lieben!



Die Kinder haben jetzt endlich ihre ersten Ferien. Alle sind gut wie nie zuvor in der Schule und haben sich somit eine schöne Urlaubsreise verdient J



Zuerst haben wir daran gedacht, in eines der nahen Ski-Gebiete zu fahren:




Besonders empfohlen wurde uns von unseren Nachbarn:





Die beiden sind in einem Wander-Club. Die Club-Zeitung hat den schönen Namen „Wanderlust“:




Weil hier gerade tiefster Winter ist, ist auf den hohen Schneegebieten der Schnee garantiert. Die Unterbringung ist auch super preiswert und direkt an den Pisten. Gerade Max war schon ganz begeistert. Die „Damen des Hauses“ konnten sich aber doch nicht für einen kalten Winterurlaub erwärmen. Da wir ja nach dem Winter in Deutschland ausgewandert sind und hier in den Winter gekommen sind, haben wir eine warme Jahreszeit verpasst.



Die Sonne scheint zwar jeden Tag, aber es gibt auch immer wieder heftigste Schauer und Windböen. Es ist um die 10 Grad Celsius. Der Paket-Bote sagte gestern schon „It’s freezing“. Ich muss dazu sagen, dass die Paketboten und Möbelpacker fast alles kräftige Männer aus den Südseeinseln sind, die Neuseeland angegliedert sind, also zum Beispiel Fiji, Samoa und Tonga.



So lag es auch für uns nahe, diese Verbindung zu nutzen: Wir fahren in unseren ersten Südsee-Urlaub. Endlich wieder warmen Strand-Urlaub. Hier am Haus haben wir zwar auch Palmen und Südfrüchte im Garten und das Meer am Grundstücksende, aber der Pool ist gerade eiskalt und es kommt keine Cocktail-Stimmung auf. Viele der Nachbaren fahren immer wieder nach Fiji, einige haben dort auch Ferienhäuser. Die Hauptinsel von Fiji ist auch die größte der Südsee-Inseln hier. Nach unseren Recherchen haben wir uns aber dann doch für Samoa entschieden.



Dort haben wir eine Hütte mitten auf dem Sand-Strand:







Wir freuen uns auf einen entspannten Urlaub mit Schnorcheln und Surfen.



Antje hat jetzt auch einen Vertrag in einem großen Ärztehaus angeboten bekommen. Bei weniger Arbeit als in Deutschland bekommt sie mehr Geld. Die Kollegen sind wohl auch super nett. Hier ist der Praxis-Link:






Max möchte vor dem Urlaub noch schnell seine schriftliche Führerscheinprüfung ablegen. Wir hoffen, dass die Straßen danach nicht unsicherer werden J



Bei der Hausrenovierung haben wir jetzt die obere Etage endlich fertiggestellt. Nach dem Urlaub werden wir dann die Küche und das Gäste-Bad in Angriff nehmen.



Wir denken viel an euch – auch wenn wir noch nicht dazu kommen, euch so oft zu kontaktieren, wie wir das gerne möchten.



Ruft uns doch einfach mal an. Von Deutschland aus geht das kostenlos mit „Peter zahlt“:




Unsere Telefon-Nummer ist 0064 9 446 00 69

Wir sind euch jetzt 10 Stunden voraus.



Wir freuen uns sehr auf euch!



Ganz liebe Grüße an Alle von

Lothar und Familie



PS: Auch Yvonne nochmals Glückwünsche zu ihrem super guten Jura-Staatsexamen!

Mail 18.05.2011: Antje hat bestanden!


Hallo Ihr Lieben!



Antje hat heute die Facharztprüfung in Düsseldorf bestanden!

Wir gratulieren voller Freude und ganz herzlich von Neuseeland aus.



Solange sie noch in Deutschland ist, kann sie auf ihrem deutschen Handy erreicht werden:

0178 174 28 04





Ganz liebe Grüße an Alle von
Lothar und Familie